
Hier finden Sie Fragen und Antworten zu unserem Verein und der geplanten Errichtung des Denkmals.
Das Denkmal DenkAHR ist ein besonderer Ort des Erinnerns und der Begegnung im Ahrtal. DenkAHR wird das zentrale Denkmal im Ahrtal zum Gedenken an die Opfer, vom Rat der Stadt Bad Neuenahr beschlossen. Es will keinen Schlussstrich unter die Flutkatastrophe ziehen, sondern Raum geben für Erinnerung und Innehalten, für die Naturgewalt und den damit verbundenen Verlust. Gleichzeitig ist das Denkmal DenkAHR auch ein Ort der Dankbarkeit für die große Unterstützung und Hilfsbereitschaft.
Das Denkmal DenkAHR hat hohe symbolische Wirkung.
DenkAHR umfasst 136 Gedenksteine:
Die Frage der Namensnennung wird mit besonderer Sensibilität behandelt.
Entscheidungen für eine Gravur erfolgen im Dialog mit und durch die Angehörigen,
Laut Ratsbeschluss wird es im Kaiser Wilhelm Park gebaut, in Sichtweite zum Lenné Schlösschen.
Dort ist Ruhe und Platz für Gedanken. Es ist an 365 Tagen und 24 Stunden täglich zugänglich. Das Denkmal ist barrierefrei zu erreichen. Es sind Wege und Bänke und
ausreichend Parkplätze vorhanden. Zur weiteren Information: Das Bistro Return befindet sich in unmittelbarer Nähe bei den Tennisplätzen.
Diese originalen Grauwacke Steine schaffen eine direkte Verbindung zur Realität der Flutnacht. Sie stehen stellvertretend für betroffene Orte im Ahrtal und verbinden Erinnerung mit dem Anspruch, dass dieser Ort dauerhaft bleibt. Es ist auch ein wichtiges Symbol der Verbindung zwischen Ober- Mittel- und Unterahr.
Die Einweihung ist derzeit für den 14. Juli 2026 vorgesehen, fünf Jahre nach der Flutkatastrophe. Sollte sich der Zeitplan durch Genehmigungen, Finanzierung oder bauliche Verzögerungen ändern, wird dies transparent kommuniziert.
Das Denkmal DenkAHR entsteht als gemeinsames Projekt von Menschen aus der Region, Angehörigen sowie vielen Unterstützerinnen und Unterstützern. Träger ist der gemeinnützige Verein DenkAHR e.V.
Ja. DenkAHR e.V. ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar.
Idee, Design und Konzept stammen vom Künstler Jochen E. Diedenhofen, der selbst im Ahrtal in Lind lebt und die Flutkatastrophe sowie die Zeit danach unmittelbar miterlebt hat. Er verzichtet auf ein Künstlerhonorar (Werkhonorar). Mehr Information unter www.j-e-diedenhofen.com
Finanzierung & Transparenz
Sie fließen in unser Budget für folgende Bereiche :
Der derzeitige Planungsstand geht von einem Finanzierungsbedarf
von ca. 370.000 Euro für den Bau des Denkmals aus.
DenkAHR wird nicht „halb“ umgesetzt. Der Verein prüft dann Optionen wie zeitliche Streckung, Anpassungen in der Umsetzung oder zusätzliche Förderakquise. Entscheidungen werden offen kommuniziert.
Wenn mehr Spenden zusammenkommen, werden die zusätzlichen Mittel selbstverständlich verantwortungsvoll eingesetzt. Sie fließen u.a. in die nachhaltige Sicherung (Pflege- und Erhalt).
Beim Bau des Denkmals wird bewusst auf Unternehmen aus der Region gesetzt. Damit stärken wir das lokale Handwerk und profitieren zugleich von der Erfahrung regionaler Betriebe, die mit den Gegebenheiten bestens vertraut sind. Gleichzeitig ist dies ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit, da kurze Transportwege, regionale Wertschöpfung und langfristige Zusammenarbeit Ressourcen schonen und den ökologischen Fußabdruck reduzieren. So bleibt ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region und kommt direkt der Gemeinschaft zugute.
Das Denkmal ist in mehrfacher Hinsicht nachhaltig konzipiert. Der Bau erfolgt überwiegend durch regionale Unternehmen, wodurch kurze Transportwege entstehen und die lokale Wertschöpfung gestärkt wird. Zudem werden Abbruchsteine der Kirche und des Pfarrhauses wiederverwendet, was Ressourcen schont und historische Materialien sinnvoll integriert. Ergänzend kommt recycelter Beton zum Einsatz. Die bebaute Fläche des Denkmals ist gering gehalten, um den Eingriff in die Umgebung zu minimieren. Die geplante Beleuchtung wird teilweise über Solarstrom betrieben und reduziert so den Energieverbrauch. Darüber hinaus sind Vogeltränken vorgesehen, die einen Beitrag zum Schutz und zur Unterstützung der heimischen Vogelwelt leisten. Es wird darauf geachtet, dass der ökologische Fußabdruck so gering wie möglich ist.
DenkAHR soll dauerhaft gepflegt, instandgehalten und bei Bedarf repariert werden.
Darüber wird mit der Stadt gesprochen. Ein Erinnerungsort, der in wenigen Jahren
beschädigt oder vernachlässigt wirkt, wäre eine zweite Kränkung.
Der Verein unterliegt den gesetzlichen Vorgaben für gemeinnützige Organisationen,
einschließlich Kassenprüfung. Der Verein verpflichtet sich zu transparenter
Berichterstattung über Mittelverwendung und Projektfortschritt.
Spenden gehen ausschließlich an den gemeinnützigen Verein DenkAHR e. V.. Sie fließen nicht an Einzelpersonen.
Ja. Spenden sind steuerlich absetzbar. Bei Beträgen bis 300 Euro reicht der Überweisungsbeleg, bei höheren Beträgen wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.
Ja, eine anonyme Unterstützung ist möglich, wenn man nicht als Spender öffentlich genannt werden will.
Für Spenden können auf folgende Konten eingezahlt werden (Verwendungszweck: Spende Denkmal DenkAhr):
oder
Nein. DenkAHR ist kein öffentlicher Auftrag, sondern eine Initiative aus der Region. Die Finanzierung erfolgt über Spenden.
DenkAHR ist kein politisches Instrument. Gedenken ist nie völlig neutral, aber DenkAHR dient keiner Partei und keinem PR-Zweck. Der Ort soll Würde ermöglichen, nicht Debatten gewinnen.
DenkAHR ist als zentrales Denkmal für die Opfer der Flutkatstrophe 2021 im Ahrtal
als ergänzendes Erinnerungsprojekt gedacht, nicht als Konkurrenz. Wo Kooperation sinnvoll ist, sucht der Verein aktiv Austausch. In einer Region wie dem Ahrtal ist es wichtiger, Vertrauen zu stärken, als Projekte gegeneinander zu stellen.
DenkAHR veröffentlicht regelmäßige Projektupdates, auch wenn sich Zeitpläne
ändern. Transparenz bedeutet nicht nur gute Nachrichten zu teilen,
sondern den Prozess nachvollziehbar zu machen.
Ja. DenkAHR braucht nicht nur Geld, sondern auch Menschen, die das Projekt tragen, Kontakte öffnen, Veranstaltungen ermöglichen oder Informationen weitergeben. Mitwirkung ist willkommen.
Wie kann ich Kontakt aufnehmen? Auf der Website gibt es Kontaktmöglichkeiten.
denkahr@t-online.de Für größere Spenden, Mitgliedschaften und Förderanfragen bietet das DenkAHR-Team persönliche Gespräche an.
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