
Einer der Gedanken des Konzeptes von „DenkAHR“ ist „Bürger für Bürger“. Bürger für Bürger – das heißt: Wir spenden gemeinsam. Wir gedenken gemeinsam. Wir tragen gemeinsam Verantwortung. Denn Erinnerung ist kein staatlicher Auftrag. Erinnerung ist eine gemeinsame Aufgabe. Bürger für Bürger - für das Gedenken - für die Solidarität - für das Ahrtal.
Gemeinsam mit Ihnen schaffen wir einen Ort des Erinnerns und der Begegnung.
Das Denkmal wird im Kaiser-Wilhelm-Park in Bad Neuenahr errichtet. Das geplante Denkmal im Kaiser-Wilhelm-Park trägt eine tiefe symbolische Bedeutung, die jede Dimension mit Geschichte und Erinnerung füllt. Mit einer Länge von 14 Metern und einer Breite von 7 Dezimetern verweist es auf das Datum der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021. Die Höhe von 4,50 Metern entspricht der durchschnittlichen Fluthöhe jener Nacht und lässt so die Dimensionen der Zerstörung unmittelbar erfahrbar werden.



EIN DENKMAL VON BÜRGERN FÜR BÜRGER.
Jochen E. Diedenhofen, geboren 1960 in Koblenz, ist Künstler und Designer. Vor allem aber Bürger unserer Region. Wohnhaft in Lind.
Mit seiner verbindenden Art hat er für dieses besondere Projekt verschiedene Kreative der Region zusammengebracht, die sich auf individuelle Weise gemeinsam mit ihm für dieses besondere Projekt stark gemacht haben.
Das Konzept zu „DenkAHR“ stammt aus seiner Feder. Mit Verlusten hat er im Laufe seines Lebens vielschichtige Erfahrungen gemacht und unterschiedliche Formen des Ausdrucks gefunden: „Wir brauchen kreative Strategien in vielen Aspekten unseres Lebens, aber ganz besonders dann, wenn es darum geht, neue Wege oder Ideen zu finden. In dieser Nacht und den Monaten nach der Katastrophe habe ich, wie viele von uns, unbeschreibliche Dinge erlebt. Ich habe nach einer Form gesucht, die Raum gibt und gleichzeitig neue Türen öffnet. Die DenkAHR-Idee ist daraus entstanden.“
