Das Konzept

Das Denkmal

Mit DenkAHR schaffen wir einen Ort des Erinnerns für die Opfer der Flutkatastrophe vom 14./15 Juli 2021. Das Denkmal soll verhindern, dass dieses furchtbare Ereignis in Vergessenheit gerät und gleichzeitig Mahnung für die Zukunft sein. Der Gedenkort lädt jeden Besucher zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Erlittenen einladen.

Das Konzept

Das Denkmal

DenkAHR, das zentrale Denkmal, das abends hoffentlich auch von hellem Kerzenschein erleuchtet wird, soll nicht nur ein Erinnerungsort und eine Stätte der Begegnung sein, sondern auch Mahnmal mit dem Umgang der Natur , gleichermaßen für die Ahrtaler, wie die Gäste dieser Region.

Ein Denkmal von Bürgern für Bürger.

Einer der Gedanken des Konzeptes von „DenkAHR“ ist „Bürger für Bürger“. Bürger für Bürger – das heißt: Wir spenden gemeinsam. Wir gedenken gemeinsam. Wir tragen gemeinsam Verantwortung. Denn Erinnerung ist kein staatlicher Auftrag. Erinnerung ist eine gemeinsame Aufgabe. Bürger für Bürger - für das Gedenken - für die Solidarität - für das Ahrtal.

Im Herzen unserer Region.

Gemeinsam mit Ihnen schaffen wir einen Ort des Erinnerns und der Begegnung.

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Der Standort im Kaiser-Wilhelm-Park in Bad Neuenahr

Das Denkmal wird im Kaiser-Wilhelm-Park in Bad Neuenahr errichtet. Das geplante Denkmal im Kaiser-Wilhelm-Park trägt eine tiefe symbolische Bedeutung, die jede Dimension mit Geschichte und Erinnerung füllt. Mit einer Länge von 14 Metern und einer Breite von 7 Dezimetern verweist es auf das Datum der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021. Die Höhe von 4,50 Metern entspricht der durchschnittlichen Fluthöhe jener Nacht und lässt so die Dimensionen der Zerstörung unmittelbar erfahrbar werden.

EIN DENKMAL VON BÜRGERN FÜR BÜRGER.

Das Bauwerk

135 Steine + 1 Stein

für die namentlich bekannten Opfer und ein Stein für alle unbekannten Verstorbenen, die nicht namentlich bekannt sind.

14 Meter lang und 7 Dezimeter tief

Das Denkmal wird 14 Meter lang und 0,7 Meter tief, um das Datum der Flutkatastrophe zu symbolisieren.

Die Konstruktion

Der Bau

Diese neue Wand hält das durch die Flut Zerstörte zusammen. Das massive Material wurde gewählt, um dem Betrachter den ungeheuren Druck der Flutwelle und ihrer Zerstörungskraft begreifbar zu machen.  Rechts und links neben dem Denkmal liegen große Steine, die die Brücken über die Ahr symbolisieren, so ist es möglich über die Brücken nochmal zu gehen.

Die Konstruktion

Der Aufbau des Denkmals

„Denkahr“ besteht aus einer neuen massiven Sichtbetonwand und aus Steinen eines Abrisshauses (Pfarrhaus und Kirche in Ahrbrück, gestiftet vom Bistum Trier), das die Flut in jener Nacht zerstört hat.  Um die gemauerten Steine aus dem alten Backsteinhaus wird eine neue Betonwand mit einem Sockelelement und einem großen Baldachin installiert. Darauf wird der Verlauf der Ahr gezeigt.

Der Künstler

Jochen E. Diedenhofen, geboren 1960 in Koblenz, ist Künstler und Designer. Vor allem aber Bürger unserer Region. Wohnhaft in Lind. 

Mit seiner verbindenden Art hat er für dieses besondere Projekt verschiedene Kreative der Region zusammengebracht, die sich auf individuelle Weise gemeinsam mit ihm für dieses besondere Projekt stark gemacht haben. 

Das Konzept zu „DenkAHR“ stammt aus seiner Feder. Mit Verlusten hat er im Laufe seines Lebens vielschichtige Erfahrungen gemacht und unterschiedliche Formen des Ausdrucks gefunden: „Wir brauchen kreative Strategien in vielen Aspekten unseres Lebens, aber ganz besonders dann, wenn es darum geht, neue Wege oder Ideen zu finden. In dieser Nacht und den Monaten nach der Katastrophe habe ich, wie viele von uns, unbeschreibliche Dinge erlebt. Ich habe nach einer Form gesucht, die Raum gibt und gleichzeitig neue Türen öffnet. Die DenkAHR-Idee ist daraus entstanden.“ 

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